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Rezepte für Weihnachtsplätzchen aus dem Thermomix

Rezepte für Weihnachtsplätzchen aus dem Thermomix

Gleich vorweg – heute darf der Ernährungsberater getrost einmal beide Augen zudrücken.
Viele schwören ja auf das vergleichsweise teure Küchengerät, was Lobeshymnen zufolge ein wahrer Alleskönner ist. Doch taugen die Rezepte auch etwas für die private Weihnachtsbäckerei? Und ob! Wir haben Thermomix Weihnachtsplätzchen Rezepte getestet und verraten nun vier besonders leckere Varianten. Wir wünschen viel Spaß dabei, unsere Rezepte ausprobieren und unbeschwerten Genuss beim Verzehren.

Weihnachtsmandeln

Für Weihnachtsmandeln (die mit Blick auf die gebrannten Mandeln auf dem Jahrmarkt auch ganzjährig ein Leckerbissen sind) braucht es nur eine Handvoll Zutaten:

200 Gramm Mandeln
10 Gramm Butter
80 Gramm Braunen Zucker
¼ Teelöffel Zimt
10 Gramm Wasser

Und so einfach geht es: Alle Zutaten bis auf das Wasser zusammen geben und fünf Minuten erhitzen. Anschließend zehn Gramm Wasser zugeben und für circa zehn Minuten verrühren. Die glasierten Mandeln aus dem Mixtopf nehmen (Vorsicht: heiß!) und so verteilen, dass sie nicht aneinanderkleben. Auskühlen lassen und genießen.

Profi-Tipp: Wer den Geschmack von gebrannten Mandeln betonen will, kann das Thermomix Weihnachtsplätzchen Rezept ein wenig abwandeln, die Mandeln auf einem Blech verteilen und für circa zehn Minuten bei 180 Grad Umluft backen.

Und was sagt der Ernährungsberater zum Rezept?

Grundsätzlich enthalten Mandeln viel hochwertiges Eiweiß und sind so wichtige Proteinlieferanten. Wer das Rezept mit Blick auf die Kalorien etwas entschärfen möchte, sollte auf Stevia statt auf braunen Zucker setzen. Je nach Stevia-Produkt kann dann die Menge aus dem Rezept entsprechend umgerechnet werden.

Kokosmakronen

Für die Kokosmakronen werden diese Zutaten benötigt:

4 Eiweiß
1 Prise Salz
200 Gramm Zucker
1 Teelöffel Zitronensaft
200 Gramm Kokosflocken
1 Packung Oblaten

Und so werden daraus Kokosmakronen: Mithilfe des Rühraufsatzes Eiweiß und Salz steif schlagen. Das dauert in etwa fünf Minuten. Anschließend werden Zucker, Zitronensaft und Kokosflocken in den Eischaum gemischt und mit dem Spatel kurz eingerührt (circa 40 Sekunden). Dann wird ein Klecks der Masse (zwei Teelöffel) auf einer Oblate und anschließend auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech platziert. Ist das Backblech voll, müssen die Makronen für circa 20 Minuten bei 130 bis 150 Grad in den Ofen. Sie sind fertig, wenn Sie gerade beginnen braun zu werden. Die Makronen sollten fast weiß bleiben, sondern werden sie zu hart.

Und was sagt der Ernährungsberater zum Rezept?

Auch hier gilt: Zunächst einmal sollten die 200 Gramm Zucker durch ein Stevia-Extrakt ersetzt werden. Bei den Kokosflocken sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht noch zusätzlich gesüßt sind. Das ist meist auf der Packung ausgewiesen.

Weihnachtspralinen mit Irish Cream

Für diese alkoholhaltige Leckerei sind folgende Zutaten nötig:

300 Gramm Spekulatius
600 Gramm weiße Schokolade
(alternativ: 300 Gramm weiße / 300 Gramm Vollmilchschokolade)
125 Gramm Irish Cream Likör
125 Gramm Sahne
Kakaopulver
Kokosflocken

Zunächst müssen die einzelnen Zutaten zerkleinert werden: In etwa vier Sekunden sind die Gewürzspekulatius (auf Stufe 7 im Mixer) klein gehackt. Anschließend muss auch die Schokolade für 20 Sekunden auf Stufe 7 in den Mixer. Anschließend die zerhackten Spekulatius, die zerkleinerte Schokolade, die Irish Cream und die Sahne zusammenmischen und die Masse circa 30 Minuten im Kühlschrank deponieren. Die Masse zu kleinen Kugeln formen und in Kokosraspeln und/oder Kakaopulver wenden.

Dieses Rezept hingegen lässt dem Ernährungsberater wahrlich die Haare zu Berge stehen, denn Alternativen gibt es zu den ausgewählten Produkten kaum. Wer sich auf eine Variante mit Zartbitter-Schokolade anstatt weißer oder Vollmilch-Schokolade einlassen kann, der spart zwar keine Kalorien, setzt aber auf die bessere Schokolade. Zartbitter Schokolade ist in der Regel milchfrei, enthält wenig Kakaobutter und besteht zu gleichen Teilen aus Zucker und Kakaomasse. Und gerade der Kakao (in dem die Pralinen ja später auch noch gewendet werden) enthält schützende Antioxidantien. Die Sahne kann durch fettreduzierte Pflanzencreme, Sojacreme, Kaffeesahne oder griechischen Sahnejoghurt ersetzt werden.
Aber in der Weihnachtszeit drückt auch mal der Ernährungsberater ein Auge zu.

Lebkuchen-Spekulatius-Pralinen

Für die zweite Pralinen-Variante werden diese Zutaten benötigt:

250 Gramm Lebkuchen
(alternativ: 200 Gramm Lebkuchen ohne Oblaten)
50 Gramm Butter
50 Gramm Vanillepudding
1 Spritzer Rum (alternativ: Amaretto)
25 Gramm Zartbitter-Schokolade
5 Spekulatius

Und so werden daraus Pralinen: Spekulatius (Stufe 5/10 Sekunden) und die Schokolade (Stufe 5/7 Sekunden) getrennt voneinander zerkleinern. Lebkuchen (ohne Oblaten) zusammen mit Butter, Pudding, Rum und Schokolade vermischen (Stufe 5/10 Sekunden). Anschließend die Masse kalt stellen, bevor sie zu kleinen Kugeln gerollt und in Spekulatiuspulver gewendet wird. Zum Fixieren anschließend kurz in den Kühlschrank stellen.

Der Ernährungsberater empfiehlt Pflanzenmargarine anstatt Butter. Dabei muss auf den jeweiligen Fettgehalt geachtet werden. In herkömmlichen Kuchen-Rezepten kann ein Teil der Butter mit Joghurt oder Quark ersetzt werden. Bei Pralinen, bei denen es auf die Konsistenz ankommt, ist dies hingegen weniger ratsam. Wer es testen möchte, kann auf kalorienarme Lebkuchen setzen.

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