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Weihnachtsgebäck Rezepte - Plätzchen liegen auf dem Backblech

Weihnachtsgebäck Rezepte – es geht auch anders

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Jeder nascht gerne und gerade zur Advents- und Weihnachtszeit gehören Stollen, Plätzchen und Lebkuchen einfach dazu. Weihnachtsgebäck Rezepte findet man zu dieser Jahreszeit in jeder Zeitschrift. Doch muss es immer die gehaltvolle Variante aus Mehl, Fett und Zucker sein? Der Ernährungsberater sagt: Nein, denn es gibt leckere Alternativen.

Typisch sind Weihnachtsgebäck Rezepte, die jede Menge Zucker und Weizenmehl enthalten und nicht viel mehr tun, als die Esser in den guten Vorsatz zu drängen, der da lautet „ab Januar nasche ich nicht mehr“. Schade eigentlich, denn Weihnachtsgebäck Rezepte ohne die Hüftgoldbringer sind nicht nur gesünder, sondern auch lecker und kreativ. Die Ernährungsberaterin erklärt: „0-8-15 Plätzchen ohne Nährwert bringen den Blutzucker und die Blutfettwerte gehörig durcheinander.“

Tipp von der Ernährungsberaterin: Es geht nicht darum, alles vermeintlich Wohlschmeckende zu verbannen, sondern aus der breiten Palette an Zutaten, gesunde und natürliche Produkte zu wählen und diese kreativ und lecker zu kombinieren.

Weihnachtsgebäck Rezepte gesund und lecker?

Ja, das geht, denn verzichtet man auf reine Dickmacher, können diese idealerweise sogar gegen Ballaststoffe, wertvolle Fettsäuren, Antioxidantien und Spurenelemente getauscht werden. Et voilà, schon gibt es Rezepte für Weihnachtsgebäck mit gesundem Biss. Ohne spezielle Rezepte zu wälzen, die für die vegetarische oder die vegane Ernährung geeignet sind, gibt es hier einige Infos zu den Hauptbestandteilen von Plätzchen: Nüsse, Eier, Mehl und Zucker.

Auf Nüsse zu setzen ist beim Plätzchenbacken immer eine gute Wahl. Doch welche Nuss bewirkt was? Gut für Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sind Mandeln und Haselnüsse. Walnüsse können den Zellaufbau begünstigen und liefern wichtige Fettsäuren. Ganz im Gegensatz zu Macadamianüssen, die jede Menge ungesättigte Fettsäuren mitbringen, die wiederum schnell auf die Figur schlagen.

Eier sind ebenso wichtige Lieferanten und in aller Regel ein Grundbestandteil von Weihnachtsgebäck Rezepten. Sie beinhalten Vitamine und liefern Aminosäuren. Der größte Fettanteil im Ei ist indes im Eigelb zu finden. Beim Kauf des Mehls gilt eine Faustregel: Je höher die Abmahlungszahl ist, die auf der Verpackung steht, desto mehr gesunde Inhaltsstoffe sind enthalten, da diese Kennzahl den Anteil der Getreideschalen mit wichtigen Nährstoffen indiziert. Vollkornmehl weist in aller Regel einen hohen Anteil an gesunden Inhaltsstoffen auf.

Zucker ist wohl neben Eiern und Mehl die häufigste Zutat in Rezepten für Weihnachtsgebäck. Doch siehe da – es gibt auch Rezepte mit wenig oder ganz ohne Zucker. Grundsätzlich gilt: Wer etwas Kalorien sparen möchte, verringert die angegebene Zuckermenge. Daneben gibt es die Möglichkeit, auf Ersatzprodukte wie Stevia, Honig, Ahornsirup oder Kokosblütenzucker umzusteigen oder nach zuckerfreien Weihnachtsgebäck Rezepten zu fahnden. Honig enthält Vitamin B und C, sowie Magnesium und Eisen, jedoch ähnlich wie Ahornsirup viele Kalorien. Zucker lässt sich in vielen Rezepten durch Stevia ersetzen. Tipp: Immer die Umrechnungstabelle auf der Packung beachten.

So darf der Einkaufszettel aussehen

  • Kokosprodukte: Kokosmehl, Kokosöl, Kokosflocken
  • Nüsse, Mandeln
  • Trockenfrüchte, Fruchtmus
  • Mandelmilch, Reismilch
  • Zum Süßen: Sirup (Ahornsirup, Reissirup), Kokosblütenzucker, ggf. Stevia oder Honig
  • Gesunde Gewürze statt Aromen: Zimt, Muskat, Vanille, Nelken, Kardamon, Piment
  • Alternative Mehlsorten: Roggenmehl, Dinkelmehl

Weihnachtsgebäck – Rezepte die der Ernährungsberater empfiehlt

Fruchtige Oblaten-Kekse

Zutatenliste

125 g Butter 250 g Haferflocken 150 g Trockenfrüchte je nach Belieben 100 g Kerniges: 40 g Sonnenblumenkerne, 40 g Mandeln, 20 g Sesam 2 Eier 50 g Zucker (Ersatzweise Stevia) ½ TL Backpulver

Vanille, ggf. Oblaten zum Draufsetzen und Kirschen zu Garnieren. In 125 g erwärmte Butter werden 250 g kernige Haferflocken gegeben. An dieser Stelle wird es das erste Mal kreativ und individuell, denn nun kommen 150 g Trockenfrüchte zur Butter-Haferflocken-Masse. Welche Frucht es werden soll, ist dem individuellen Geschmack überlassen. Wichtig ist nur, die Früchte in kleine Stücke zu schneiden und dann zur Masse zu geben. Anschließend kommen Nüsse hinzu. Tipp: Für den nötigen Biss sorgen Mandeln (ca. 40 g), Sonnenblumenkerne (ca. 40 g) und Sesamkerne (ca. 20 g) übrigens dann, wenn sie kurz ohne Fett in der Pfanne angeröstet werden.

In einer zweiten Schüssel werden zwei Eier, 50 g Zucker oder Ersatz, ½ TL Backpulver und Vanille vermischt. Ist alles gut durchgerührt, kommt die Haferflocken-Trockenfrüchte-Mischung hinzu. Nun ist Handarbeit gefragt: Auf eine Oblate kommt je ein Teelöffel der Mischung. Wer auf die Oblate verzichten will, kann auch aus der Masse von zwei kleinen, gehäuften Teelöffeln ein Häufchen formen und dies direkt auf das Backpapier legen. Zum Garnieren eignen sich Kirschen. Nach ca. 15 Minuten im 150 °C heißen Backofen sind die fruchtigen Oblaten-Kekse fertig.

Dinkel-Cookies mit Stevia

Zutatenliste

250 g Dinkelmehl (wahlweise kann hier auch Vollkornmehl verwendet werden), 1 TL Backpulver, 1 Ei, 100 g Butter, 30 g Kokosraspeln, 2 EL Erdmandeln, 3 EL Amaranth, 2 EL Mandelmus (wahlweise ein anderes Mus der gewünschten Geschmacksrichtung), 1 Msp. Stevia, 2 TL Stevia mit Erythritol bzw. ggf. Stevia-Schokolade

So einfach entsteht ein Mürbeteig aus Dinkelmehl und Stevia: 250 g Dinkelmehl, 30 g Kokosrapseln, 2 EL Erdmandeln, 3 EL Amaranth, 1 TL Backpulver, 1 Ei, 2 TL Stevia mit Erythritol, 1 Msp. Stevia, 100 Butter und 2 EL Mandelmus zu einem Mürbeteig kneten. Dabei ist Schnelligkeit gefragt, denn ein Mürbeteig hält es zwischen warmen Fingern nicht lange aus. Dann muss der Teig schnell in den Kühlschrank. Eine Stunde sollte der dort kaltgestellt werden. Anschließend ausrollen, Plätzchen ausstechen und auf einem Backblech verteilen. Die Backzeit beträgt 12 bis 15 Minuten bei 180 °Grad.

Tipp: Zu leckeren Cookies werden die Dinkel-Kekse erst, wenn gehackte Stevia-Schokolade unter den Teig gemischt wird.

Vorsicht: Beim Süßen mit Stevia dürfen Naschkatzen nicht erschrecken, denn die Süße lässt sich erst nach dem Backen schmecken. Also auch wenn die Teigmasse nicht süß genug schmeckt, nicht nachsüßen! Wenn die fertigen Kekse nicht süß genug sind für das nächste Mal notieren: Agavendicksaft eignet sich auch zum Nachsüßen des Teigs.

Fruchtige Vollkorn-Kekse mit Variantenvielfalt

Zutatenliste

3 Eier (getrennt als Eiweiß und Eigelb zu verarbeiten), 1 TL Backpulver, 1 Banane, 400 ml Haferflocken, ggf. Mandeln, Nüsse oder Beeren

Genau drei Eier sind nötig, bei denen das Eiweiß vom Eigelb getrennt wird. Das Eiweiß wird zu einem lockeren Eischnee geschlagen. Unter die drei Eigelbe wird eine zerdrückte Banane gerührt. Die Eigelb-Bananen-Masse wird so lange verrührt, bis der Teig schaumig ist, dann kommt Backpulver (1TL) hinzu. Alles gut zusammenrühren, bevor der Eischnee und die Haferflocken untergehoben werden.

Per Spritzbeutel oder mit einem kleinen Löffel wird die Plätzchenmasse auf dem Backblech verteilt. Die reguläre Backzeit beträgt 20 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze. Tipp: Sind die Kekse für kleinere Kinder gedacht, sollte die Backzeit nur zehn Minuten betragen. Dann bleiben sie recht weich. Wer es krosser mag, der erhöht die Backzeit um weitere 10 Minuten.

Doch nicht nur die Konsistenz lässt Raum für Varianten, auch geschmacklich sind die fruchtigen Vollkorn-Kekse variabel. Mandeln oder Nüsse passen gut zu den Haferflocken und können in gehackter Form zugegeben werden. Die Menge sollte 50 Gramm nicht überschreiten und entsprechend an den Haferflocken weniger verwenden. Wer ein weiteres fruchtiges Highlight setzen will, veredelt die Vollkorn-Kekse mit ein paar (roten) Beeren. Diese sorgen nicht nur für einen guten Geschmack, sondern peppen auch optisch auf.

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