Diätassistentin hält Salatblatt im Mund

Der Weg zur Ernährungsspezialistin mit der Diätassistentin Ausbildung

Eine Diätassistentin steht ihren Klienten in beratender Funktion zur Seite. Ihr Tätigkeitfeld ist die Ernährung. Dieser Beruf ist in seiner praktischen Tätigkeit dem Ernährungsberater sehr ähnlich. Vor allem bieten Diätassistentinnen Diät- und Ernährungsberatungen an. Damit helfen sie z.B. bei der Umsetzung ärztlicher Diätverordnungen. Das wird über selbstständig und eigenverantwortlich erstellte Ernährungspläne und Therapiekonzepte bewerkstelligt. Als Diätassistentin greift man also auf ein umfangreiches Wissen zu Ernährung, Krankheit und Kommunikation zurück.

Bei der Diätassistentin handelt es sich um einen gesetzlich geschützten Beruf. Deshalb können sich nur Personen als Diätassistentin bezeichnen, die eine mehrjährige Ausbildung an einer anerkannten Schule absolviert haben. Doch welche Voraussetzungen sind zu erfüllen, um Diätassistentin werden zu können? Wie lange dauert die Ausbildung und was sind ihre Inhalte? Diese und weitere Fragen beantwortet unser Artikel zur Diätassistentinnen Ausbildung!

Voraussetzungen, Dauer und Kosten Diätassistentin Ausbildung

Um eine Ausbildung zur Diätassistentin absolvieren zu können, muss entweder ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine gleichwertige Vorbildung vorgewiesen werden. Die Ausbildung findet in Vollzeit an einer Schule statt. Um Diätassistentin zu werden, sind 3 Jahre lang die Fachinhalte zu lernen. Je nach Schule wird das schulinterne Lehrangebot durch Praktika ergänzt. In diesen praktischen Lernphasen können angehende Diätassistentinnen ihr Wissen in Kliniken, Reha-Einrichtungen und vielen weiteren Arbeitsplätzen festigen.

Die Kosten der Ausbildung hängen von den Gebühren der jeweiligen Berufsfachschule ab. Diese erheben ein Schulgeld, das von niedrigen Beträgen wie monatlich 20 Euro bis hin zu hohen monatlichen Beiträgen von über 300 Euro reichen kann. Einzelne Schulen mögen auch noch höhere Summen für die Ausbildung verlangen. Zudem fallen Bearbeitungs- und Prüfungsgebühren an, die ebenfalls von den Regelungen der einzelnen Ausbildungsstandorte abhängen. Es ist möglich, den Kostenaufwand für die Diätassistentinnen Ausbildung mit Hilfe von Fördermitteln wie z.B. BAföG oder einem Bildungskredit zu stemmen.

Inhalt der Diätassistentin Ausbildung

Innerhalb der Ausbildung zur Diätassistentin bzw. Weiterbildung sind vielerlei Inhalte zu erlernen. Das beginnt bei der allgemeinen Ernährungslehre. Sie bildet die Grundlage für die spätere Tätigkeit als Diätassistentin. Hier lernen die Auszubildenden, aus welchen Nährstoffen Nahrungsmittel zusammengesetzt sind und wofür etwa Vitamine gut sind. Außerdem behandelt die Ausbildung die Anatomie und Funktionsweise des menschlichen Verdauungssystems. Neben den Grundlagen der Ernährung ist das Themenfeld Krankheitsprävention ein Grundpfeiler der Ausbildung zur Diätassistentin. Die Auszubildenden lernen, welchen Einfluss die Ernährung auf die Gesundheit und den Verlauf von Krankheiten hat. Darüber hinaus wird das nötige Wissen vermittelt, um z.B. Personen mit Magen-Darm-Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen bei der Anpassung ihrer Ernährung zu unterstützen. Auch Lebensmittelallergiker können nach der Ausbildung beraten werden. Für sie fungieren Diätassistentinnen als echte Verbesserer ihrer Lebensqualität.

Angehende Diätassistenten lernen in ihrer Ausbildung zudem die speziellen Ernährungsbedürfnisse von verschiedenen Personengruppen kennen. Darunter sind z.B. Kinder, Senioren, Schwangere, stillende Mütter und Sportler. Dadurch kann jeder Klient zielgerichtet beraten werden. Diätassistentinnen können z.B. Senioren dabei helfen, über ihre Nahrung den eigenen Blutzucker und Blutdruck zu senken. Um individuelle Beratungen durchführen zu können, bedarf es ebenfalls an Kompetenzen zur Feststellung der Körperzusammensetzung und des Nährstoffbedarfs. Auch Nährwerte wollen berechnet werden, damit individuelle Ernährungspläne stichhaltig sind. All das ist Bestandteil der Ausbildung zur Diätassistentin.

Da dieser Berufszweig sehr Kundennah arbeitet, erhalten Diätassistentinnen in ihrer Ausbildung kommunikative Kompetenzen. Die Gesprächsführung im Einzel- und Gruppengespräch ist genauso wichtig wie psychologische Aspekte. Zudem werden die für diese Berufsgruppe zentralsten Punkte der Berufs- und Gesetzeskunde vermittelt.

Neben diesen theoretischen Inhalten wird an den Berufsfachschulen auch die berufliche Praxis in der Diätassistentin Ausbildung erlernt. In den praktischen Phasen der Ausbildung wird die Theorie in erster Linie angewendet und vertieft. Folgende Bereiche sind u.a. Teil der praktischen Ausbildung:

  • Zubereitung von Speisen
  • Organisation von Küchenabläufen
  • Durchführung von Diät- und Ernährungsberatungen
  • Gesprächsführung
  • Rolle einer Diätassistentin in einem Therapieteam
  • Umsetzung von Hygienevorschriften

Dieser Mix aus theoretischen und praktischen Inhalten, kombiniert mit einem Praktikum, ist die optimale Vorbereitung auf das Berufsleben. Nach der Ausbildung gibt es zahlreiche Arbeitsfelder für Diätassistentinnen.

Abschluss und das Diätassistentin Gehalt

Um die Ausbildung zur Diätassistentin abzuschließen, müssen sämtliche Lernblöcke mit den zugehörigen Prüfungen bestanden sein. Das sind Teilleistungen wie schriftliche, mündliche oder praktische Prüfungen. Nach den 3 Jahren der Ausbildung finden dann die Abschlussprüfungen statt. Erst wenn die Abschlussprüfung bestanden ist, können die Auszubildenden mit dem Titel Diätassistentin in das Berufsleben starten.

Einmal auf dem Arbeitsmarkt angekommen, eröffnen sich für Diätassistentinnen zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Vor allem in Kliniken, Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen sind die Ernährungsexperten zu finden. Aber auch in eigenen Praxiseinrichtungen können Diätassistentinnen ihrem Handwerk nachgehen. Des Weiteren arbeiten sie in Pflegeeinrichtungen, Apotheken sowie Wellness- und Sportstudios. Ein anderes Tätigkeitsfeld eröffnet sich in der Lebensmittelindustrie, etwa bei Herstellern von diätetischen Lebensmitteln. Somit gibt es viele Orte, an denen eine Diätassistentin Anstellung finden kann.

Das Fernstudium zum Ernährungsberater – eine perspektivreiche Alternative

Ein Fernlehrgang zum Ernährungsberater weist eine sehr hohe inhaltliche Ähnlichkeit zu der Ausbildung zur Diätassistentin auf. Man könnte sagen, die grundlegenden theoretischen Inhalte seien die gleichen. Ein großer Unterschied liegt allerdings in dem Wesen eines Fernlehrgangs im Gegensatz zur klassischen standorttreuen Ausbildung. Als Teilnehmer eines Ernährungsberater Lehrgangs kann das gesamte Lernpensum von zuhause bewältigt werden. Die Zeiteinteilung ist dabei ganz in den Händen der Auszubildenden. Durch diese Flexibilität bietet es einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Ausbildung zur Diätassistentin: der Fernlehrgang kann berufsbegleitend und im Einklang mit dem Familienalltag absolviert werden. Für nebenberufliche Aus- und Weiterbildungen eignet sich der Lehrgang zum Ernährungsberater also deutlich besser. Auch Eltern haben in dieser Ausbildungsform mehr Zeit für ihre Kinder. Darüber hinaus kann die Ausbildung mit verschiedensten Fachrichtungen und Spezialisierungen kombiniert werden, was in der Diätassistentinnen Ausbildung nicht möglich ist. Auch Zeit und Geld kann mit dem Fernlehrgang zum Ernährungsberater gespart werden. Je nach Fernschule liegt die Dauer der Ausbildung bei zwischen wenigen Wochen und 15 Monaten. Mit monatlichen Kosten zwischen 75 und 235 Euro ist für jeden Geldbeutel ein geeigneter Fernkurs zu finden. Insgesamt belaufen sich die Kosten der Ausbildung zum Ernährungsberater auf zwischen 697 und 2.702 Euro. Alle weiteren Infos zur Ernährungsberater Ausbildung finden Sie im kostenlosen Infomaterial, das Sie bequem und unverbindlich bei uns anfordern können.

Auf einen Blick

Zielgruppe

Die Ausbildung zur Diätassistentin eignet sich für Personen mit einem hohen Interesse an den Themen Gesundheit, Ernährung und Krankheitsprävention. Wer sich für gesundes Essen begeistert, ist in der Ausbildung richtig aufgehoben. Auch für Menschen, die gerne eng mit anderen Personen zusammenarbeiten, ist diese Ausbildung eine gute Wahl. Eine Ernährungsberater Ausbildung spricht dieselbe Zielgruppe an und bietet sich daher sehr gut als Alternative an.

Beginn & Dauer

Mit der Ausbildung zur Diätassistentin kann an festen jährlichen Terminen gestartet werden. Diese hängen von den Berufsfachschulen ab. Die Dauer der Ausbildung beträgt 3 Jahre. In dieser Zeit wird theoretisches Wissen erlernt und praktisch erprobt sowie ausbildungsbegleitende Praktika absolviert. Eine Ausbildung zum Ernährungsberater hingegen kann oftmals täglich begonnen werden. Die Dauer eines solchen Lehrgangs variiert je nach Fernkurs und liegt zwischen wenigen Wochen und 15 Monaten.

Voraussetzungen

Für die Anmeldung zur Ausbildung zur Diätassistentin ist ein mittlerer Schulabschluss nötig. Optional kann auch ein gleichwertiger Bildungsabschluss vorgelegt werden. Diese Voraussetzungen gelten ebenfalls für die meisten Grundlagenausbildungen zum Ernährungsberater.

Kosten

Die Kosten dieser Ausbildung variieren stark und hängen von der besuchten Schule ab. Gängig sind monatliche Schulbeiträge von niedrigen Summen wie 20 Euro bis hin zu über 300 Euro. Hinzu kommen Bearbeitungs- und Prüfungsgebühren. Auch für eine Ernährungsberater Ausbildung variieren die monatlichen Kosten je nach ausgewähltem Fernkurs und liegen zwischen 75 und 235 Euro. Insgesamt beläuft sich so eine Ausbildung auf zwischen 697 und 2.702 Euro und ist damit günstiger als die Ausbildung zur Diätassistentin.

Probelektion

Probelektionen können in der Ausbildung zur Diätassistentin nicht bezogen werden. Die Ernährungsberater Ausbildung bietet diese Option jedoch an. Probelektionen sind ein Bestandteil des Probestudiums von Fernlehrgängen und bieten den Interessierten die Möglichkeit, einen unverbindlichen Einblick in die Lernunterlagen zu erhalten. Solange unter Fristeinhaltung gekündigt wird, bleiben die Probelektionen kostenlos.

Probestudium

Ein Probestudium ist nicht Bestandteil der Diätassistentinnen Ausbildung. Jedoch genießen angehende Ernährungsberater diesen kostenlosen Zeitraum zu Beginn ihres Fernlehrgangs. In ihm können die Teilnehmer den Lehrgang unverbindlich auf Herz und Nieren prüfen, bevor sie sich festlegen. Wenn ihnen die Ausbildung nicht zusagt, können sie sie einfach innerhalb der Frist kündigen und das Probestudium bleibt kostenlos.

Abschluss

Die Ausbildung zur Diätassistentin wird mit einer Abschlussprüfung beendet. Dann wird der Ausbildungserfolg mit einem Zeugnis zertifiziert. Da es sich bei der Diätassistenz um eine geschützte Berufsbezeichnung handelt, können nur Personen mit solchen offiziellen Ausbildungsdokumenten als Diätassistentinnen arbeiten. Der Abschluss als Ernährungsberater wird ebenfalls mit einem anerkannten Zeugnis und/oder Zertifikat ausgezeichnet. Mit diesen Dokumenten ist die direkte Aufnahme der Tätigkeit als Ernährungsberater möglich.

COVID

Die Corona Pandemie beeinträchtigt die Ausbildung zur Diätassistentin genauso wie andere Formen der schulischen Bildung. Gängige Regelungen zur Vorbeugung der Ansteckung greifen in den Schulgebäuden und so haben sich die Auszubildenden darauf einzustellen. Die Berufsfachschulen mögen eigene Umgangsweisen mit dieser Situation haben. Hingegen sind Fernlehrgänge wie die zum Ernährungsberater kaum von der Corona Pandemie betroffen. Dafür sorgt der etablierte onlinegestützte Ablauf dieser Fernkurse. Es wird nicht nur zuhause gelernt, sondern oftmals auch Prüfungen zuhause geschrieben. Ein Online Campus ist dabei das Verbindungsglied zwischen Studierenden und Kommilitonen bzw. Dozenten.
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