Zuckerwürfel auf einem Löffel

Zucker bringt die Gesundheit gehörig ins Wanken

Zucker: Eine süße Gefahr für die Gesundheit. Dass der Griff zum Schokoriegel eher suboptimal ist, um das Nachmittags-Tief zu überwinden, weiß sicherlich ein Großteil der selbsternannten Schokoholiker. Doch was passiert eigentlich mit Zucker im Körper und warum gefährdet Zucker die Gesundheit?

Zucker schadet der Gesundheit mehr, als viele glauben

Wer eine Weiterbildung zum Ernährungsberater absolviert, für den wird die Ernährungspyramide zum ständigen Begleiter, denn hier wird die Einordnung der Lebensmittel optisch vermittelt. Auf der fünften Ebene, der Spitze der Pyramide, steht das, was es tunlichst zu vermeiden gilt: fett- und kalorienreiche Lebensmittel. Und eben dort stehen auch die vielen süßen Köstlichkeiten, denen mit einem Blick auf diesen Zuckerzyklus im Körper vielleicht leichter abgeschworen wird:

Die Rede ist nicht zu Unrecht von einem Teufelskreis, der mit jedem Schokoriegel in Gang gesetzt wird. Bereits binnen den ersten 15 Minuten passiert etwas mit dem Zucker. In Zusammenarbeit mit den Bakterien im Mund wird er zur Säure und damit zum Angreifer für die Zähne. Karies entsteht. Zucker schadet damit der Zahngesundheit.

Spätestens 15 Minuten später hat der Zucker bereits den Magen passiert. Aufgespalten in seine Einzelteile, gelangt er ins Blut. Die Bauchspeicheldrüse sieht den Zuckerkonsum als Anstoß, um Insulin zu produzieren. Das wiederum öffnet die Zellen für die Zuckeraufnahme. Zuckerbauteile, die nicht unmittelbar benötigt werden, um die Maschinerie des Körpers in Gang zu halten, werden mithilfe der Leber zu Fettdepots. Übergewicht entsteht und Zucker schadet damit der Gesundheit. Zudem versetzt der Zucker das Nebennierensystem unter Stress – mit ebenfalls körperlichen Folgen, wie etwa Herzrasen und Schweißausbrüchen.

Nach etwa einer halben Stunden tritt der kurzfristige, positive Effekt des Zuckerkonsums ein: das Stimmungshoch, das durch die Ausschüttung von Dopamin bedingt wird. Diesem positiven Effekt können eine Reihe negativer Dinge entgegenstehen, wie etwa ein erhöhter Blutdruck sowie Magenschmerzen und Blähungen. Nach einer knappen Stunden passiert nun das, was kein Schokofreund wahrhaben will: Der Blutzuckerspiegel sackt in den Keller. Der Mensch wird übellaunig und das Gehirn meldet Hunger, fordert im schlimmsten Fall mehr Zucker und legt damit fast schon eine Art Suchtverhalten an den Tag.

Gewichtscoach & Diabetesberater können helfen

Wer Zucker reduziert, um seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, muss den Energieträger wohldosiert einsetzen bzw. auf gesunden Zucker setzen, der langfristig verfügbar ist.

Fachwissen rund ums Thema Zucker können diese beiden Experten beisteuern:

  • Ein Gewichtscoach lernt in der Ausbildung, an welchen Stellen Zucker reduziert werden kann, um die Pfunde zum Purzeln zu bringen.
  • Der Diabetesberater ist ebenfalls ein Zuckerprofi, allerdings mit einem klaren Fokus auf die Zuckerkrankheit, die es zu begleiten gilt.

Sie lernen, was es bedeutet, auf Zucker zu verzichten und auch, was es für Nebenwirkungen mit sich bringen kann, wenn der Zuckergehalt sinkt. Denn: Der Körper kann – je nach bisher konsumierter Zuckermenge – durchaus mit Entzugserscheinungen wie etwa Kopfschmerzen und Übelkeit reagieren. Auch Stimmungsschwankungen sind leicht denkbar.

Praxistipps: Zucker reduzieren. Gesundheit fördern.

Wer Zucker reduzieren und die eigene Gesundheit fördern möchte, muss kein Lebensmittelberater sein, allerdings hilft eben diese Zusatzqualifikation immens weiter, wenn es darum geht, zu verstehen, was sich hinter den Lebensmitteln in der Verpackung verbirgt und, was im Körper eigentlich zu Zucker wird.

Diese Praxistipps helfen dabei, den Zuckerkonsum zu reduzieren:

1.) Zuckerkonsum dokumentieren. Nur wer weiß, wie viel Zucker er zu sich nimmt, weiß, wie viel er reduzieren sollte. Tipp: Ernährungs-Apps und Co. machen das Dokumentieren der Lebensmittel deutlich einfacher. Zudem wird sich dabei herausstellen, dass nur etwa 20 Prozent des Zuckerkonsums bewusst erfolgen.

2.) Nährwerte studieren. Ohne entsprechende Ausbildung, kann es recht schwierig sein, den Zucker im Lebensmittel zu entlarven, denn für Zucker gibt es ganz unterschiedliche Begriffe. Tipp: Enden die Inhaltsstoffe auf -sirup oder -ose, dann handelt es sich meist um eine Zuckerart. Und dieser Zucker steckt nicht nur in süßen Lebensmitteln, sondern vor allem auch in Fertigprodukten.

3.) Verhalten umstellen. Die meisten Menschen sind konditioniert, können sich aber mit ein wenig Mühe auch umgewöhnen. Tipp: Wer die Nachspeise aus Gewohnheit streicht, der spart sich schon allerhand Zucker. Wer dann noch Nüsse und Gemüse snackt anstatt Schokolade, schraubt ordentlich an der Zuckerschraube. Viel trinken und früh schlafen, sind weitere Praxistipps, die die Verhaltensumstellung begünstigen.

Zucker zu reduzieren, wird zunehmend einfacher

Und das hat einen simplen Grund, denn der Lebensmittelhandel reagiert auf das Bewusstsein, dass Zucker die Gesundheit gefährdet. Lebensmittel mit deutlich reduziertem Zuckergehalt gibt es mittlerweile bereits beim Discounter. Und das erleichtert auch dem Ernährungsberater seine Arbeit.

Wer selbst Profi in Ernährungsfragen werden möchte, für den ist ein Fernstudium zum Ernährungsberater eine gute Gelegenheit, sich selbst Fachwissen anzueignen. Welche Möglichkeiten es gibt, eine Ausbildung im Bereich Ernährung zu absolvieren, verrät ein Blick ins Lehrgangsangebot der hier gelisteten Anbieter. Das Infomaterial kann hier kostenlos und unverbindlich bestellt werden.

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